============================================================ TITLE: Companyon Controlling Software | Downloads TYPE: article VERSION: 2 VERSION_ID: 3d06ad4e-9163-4720-b320-d7258ebd76b0 GENERATED_AT: 2026-02-12T16:07:00.425Z SUMMARY: Companyon ist die Controlling Software für kleine und mittlere Unternehmen. Hier finden Sie zahlreiche Controlling-Fachartikel. READING TIME: 26 min WORD COUNT: 5098 KEYWORDS: Companyon Controlling Software, Controlling Wissen SOURCE URL: https://www.companyon.de/controlling-wissen ============================================================ KEY TAKEAWAYS: * Checkliste: Auswahl einer Lösung für Planung und Controlling in KMU * Ist unser Controlling wirklich entscheidungsfähig? Die 15-Punkte-Checkliste für Geschäftsführer * In 10 Schritten zum praxisnahen Controlling-System in KMU. * Liquidität in KMU: Checkliste zur Planung und Optimierung.. * Was ist ein (Finanz-) Controlling-System – und warum ist es für KMU strategisch unverzichtbar? # Controlling Wissen ### Hier finden Sie viele  Informationen zu unseren Lieblingsthemen Controlling & Unternehmenssteuerung. Jetzt für den Companyon Blog anmelden und automatisch über neue Controlling-Fachartikel informiert werden. * Lexikon Controlling-Lexikon (öffnet eine neue Seite) Kennzahlen-Lexikon (öffnet eine neue Seite) * Checklisten Checkliste: Auswahl einer Software für die kaufmännische Unternehmenssteuerung. Ist unser Controlling wirklich entscheidungsfähig? Die 15-Punkte-Checkliste für Geschäftsführer. In 10 Schritten zum praxisnahen Controlling-System in KMU Liquidität in KMU: Checkliste zur Planung und Optimierung * Unternehmensführung Was ist ein (Finanz-) Controlling-System – und warum ist es für KMU strategisch unverzichtbar? Ist mein Unternehmen für Controlling nicht zu klein? Controlling für Geschäftsführer ohne BWL-Studium: Worauf es wirklich ankommt. Controlling ohne Controller: Wie kleine Teams trotzdem professionell steuern. Achtung persönliche Haftung: Pflicht für eine Liquiditätsplanung durch das StaRUG auch in KMU. * * Controlling Controlling im Mittelstand: Aufgaben, Ziele und typische Missverständnisse. Cashflow, Liquidität und Gewinn: Die Unterschiede verständlich erklärt. Plan-Ist-Vergleiche richtig nutzen: So entstehen bessere Entscheidungen. * Budgetplanung und Forecast Warum Excel in der Unternehmensplanung an seine Grenzen stößt. Was versteht man unter einer integrierten Unternehmensplanung? Wie belastbar sind Prognosen wirklich? Und Wie Unternehmen mit Unsicherheit umgehen sollten. Szenarioplanung im Mittelstand: So meistern Sie Unsicherheiten bei Umsatz, Kosten und Liquidität. * Liquidität Was ist die Liquiditätsplanung? Einfach erklärt für Unternehmer. Warum Unternehmen zahlungsunfähig werden, obwohl sie profitabel sind. Liquiditätsmanagement im Fokus: Schlüsselstrategien für KMU. Typische Fehler bei der Liquiditätsplanung in KMU. Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen: Die wichtigsten Frühwarnsignale. Bedeutung und Quellen der Liquiditätsprognose. Was ist das Working Capital und welchen Einfluss hat es auf die Liquidität? * * Beitragsreihe: BWA Die BWA sinnvoll und komfortabel zur Unternehmenssteuerung nutzen. Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 1): Umsatz und Rohertrag steuern. Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 2): Kostentreiber erkennen, Kosten steuern. Mit der BWA unternehmerische Ziele verfolgen (Teil 3). Die BWA und Kreditgeber: Eine besondere Beziehung (demnächst). * Beitragsreihe: Kreditgespräche erfolgreich führen Controlling und Bankenkommunikation: Wie belastbares Controlling Finanzierungsspielräume eröffnet Die Bestandsaufnahme Ihrer Kreditbeziehungen. Ihre Verhandlungsmachtposition in Kreditgesprächen. Kreditunterlagen als Erfolgsfaktor in Kreditgesprächen (demnächst). Kreditkonditionen verhandeln (demnächst). Verhandlungstipps für Kreditgespräche (demnächst). Controlling-Lexikon (öffnet eine neue Seite) Kennzahlen-Lexikon (öffnet eine neue Seite) Checkliste: Auswahl einer Software für die kaufmännische Unternehmenssteuerung. Ist unser Controlling wirklich entscheidungsfähig? Die 15-Punkte-Checkliste für Geschäftsführer. In 10 Schritten zum praxisnahen Controlling-System in KMU Liquidität in KMU: Checkliste zur Planung und Optimierung Was ist ein (Finanz-) Controlling-System – und warum ist es für KMU strategisch unverzichtbar? Ist mein Unternehmen für Controlling nicht zu klein? Controlling für Geschäftsführer ohne BWL-Studium: Worauf es wirklich ankommt. Controlling ohne Controller: Wie kleine Teams trotzdem professionell steuern. Achtung persönliche Haftung: Pflicht für eine Liquiditätsplanung durch das StaRUG auch in KMU. Controlling im Mittelstand: Aufgaben, Ziele und typische Missverständnisse. Cashflow, Liquidität und Gewinn: Die Unterschiede verständlich erklärt. Plan-Ist-Vergleiche richtig nutzen: So entstehen bessere Entscheidungen. Warum Excel in der Unternehmensplanung an seine Grenzen stößt. Was versteht man unter einer integrierten Unternehmensplanung? Wie belastbar sind Prognosen wirklich? Und Wie Unternehmen mit Unsicherheit umgehen sollten. Szenarioplanung im Mittelstand: So meistern Sie Unsicherheiten bei Umsatz, Kosten und Liquidität. Was ist die Liquiditätsplanung? Einfach erklärt für Unternehmer. Warum Unternehmen zahlungsunfähig werden, obwohl sie profitabel sind. Liquiditätsmanagement im Fokus: Schlüsselstrategien für KMU. Typische Fehler bei der Liquiditätsplanung in KMU. Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen: Die wichtigsten Frühwarnsignale. Bedeutung und Quellen der Liquiditätsprognose. Was ist das Working Capital und welchen Einfluss hat es auf die Liquidität? Die BWA sinnvoll und komfortabel zur Unternehmenssteuerung nutzen. Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 1): Umsatz und Rohertrag steuern. Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 2): Kostentreiber erkennen, Kosten steuern. Mit der BWA unternehmerische Ziele verfolgen (Teil 3). Die BWA und Kreditgeber: Eine besondere Beziehung (demnächst). Controlling und Bankenkommunikation: Wie belastbares Controlling Finanzierungsspielräume eröffnet Die Bestandsaufnahme Ihrer Kreditbeziehungen. Ihre Verhandlungsmachtposition in Kreditgesprächen. Kreditunterlagen als Erfolgsfaktor in Kreditgesprächen (demnächst). Kreditkonditionen verhandeln (demnächst). Verhandlungstipps für Kreditgespräche (demnächst). ### Checkliste: Auswahl einer Lösung für Planung und Controlling in KMU Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) setzen nach wie vor auf Excel-Kalkulationen für ihr Controlling und die Budgetplanung. Doch der hohe Zeitaufwand, die Fehleranfälligkeit und die begrenzten Möglichkeiten solcher Lösungen führen dazu, dass sich immer mehr dieser Unternehmen mit dem Einsatz einer professionellen Software-Lösung für Planung, Controlling und Liquidität beschäftigen.Bei der Auswahl einer solchen Lösung gibt es einige Punkte zu beachten. In diesem Blogartikel haben wir relevante Kriterien in einer übersichtlichen Checkliste zusammengefasst. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei, verschiedene Software-Lösungen systematisch zu vergleichen und die beste Option für Ihr Unternehmen zu finden. ### Ist unser Controlling wirklich entscheidungsfähig? Die 15-Punkte-Checkliste für Geschäftsführer Entscheidungsfähiges Controlling liefert keinen tagesaktuellen Kontostand, sondern einen monatlichen, automatisch aktualisierten Über- und Ausblick auf Ergebnis und Liquidität. Diese Checkliste zeigt, woran Geschäftsführer erkennen, ob ihr Controlling echte Entscheidungen vorbereitet – oder nur Vergangenes dokumentiert. ### In 10 Schritten zum praxisnahen Controlling-System in KMU. Die Einführung und Nutzung eines wirksamen Controlling-System im Mittelstand müssen gar nicht komplex sein oder in einem langwierigen Projekt enden. Entscheidend sind einfache Einführung, verständliche Logik, schnelle Planung und belastbare Prognosen für Ergebnis und Liquidität. In diesen 10 Schritten zeigen wir, wie Controlling im Alltag gerade in KMU wirklich nutzbar wird. ### Liquidität in KMU: Checkliste zur Planung und Optimierung.. Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Für KMU ist die Sicherstellung der Liquidität von entscheidender Bedeutung, da sie meist über weniger finanzielle Reserven verfügen als größere Unternehmen. Eine systematische Liquiditätsplanung ist daher unerlässlich, um finanzielle Engpässe zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. ### Was ist ein (Finanz-) Controlling-System – und warum ist es für KMU strategisch unverzichtbar? Ein Finanz-Controlling-System ist kein Reporting-Werkzeug, sondern ein integriertes Steuerungssystem. Es verbindet Buchhaltungsdaten mit Planung, Forecast, Kennzahlen und Szenarien, um Unternehmen aktiv zu steuern. Gerade für KMU ist es entscheidend, um trotz begrenzter Ressourcen Transparenz, Prognosefähigkeit und Entscheidungssicherheit zu gewinnen. Controlling bedeutet Steuern – nicht Kontrollieren! Controlling ist keine Kontrollinstanz im Sinne nachträglicher Überprüfung, sondern eine unterstützende Führungsfunktion. Ziel ist es, Managemententscheidungen durch strukturierte Planung, konsistente Information und systematische Koordination abzusichern. Der Artikel beschreibt die Grundzüge eines Controlling-Systems und wofür es eingesetzt wird. ### Ist mein Unternehmen für Controlling nicht zu klein? „Mein Problem ist es gerade eher, die vielen Aufgaben im Tagesgeschäft zu erledigen. Warum sollte ich mich zusätzlich  mit Controlling beschäftigen? Ich sehe doch an meinem Kalender und meinen Kontoauszügen, wie es läuft“.Finden Sie sich in dieser Beschreibung wieder? ### Controlling für Geschäftsführer ohne BWL-Studium: Worauf es wirklich ankommt Viele Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen haben kein klassisches BWL-Studium absolviert. Sie kommen aus Technik, Vertrieb, Handwerk oder IT. Ihr Alltag ist geprägt von Kunden, Mitarbeitern, operativen Entscheidungen. Und permanentem Zeitdruck. ### Controlling ohne Controller: Wie kleine Teams trotzdem professionell steuern Viele mittelständische Unternehmen stehen vor einem strukturellen Dilemma: Die Komplexität nimmt zu, die Verantwortung liegt beim Geschäftsführer – aber ein eigener Controller ist (noch) nicht vorhanden.Das Ergebnis ist häufig:- Controlling „nebenbei“- Excel-Lösungen ohne klare Systematik- Zahlen, die vorhanden sind, aber nicht wirklich steuernDabei ist professionelles Controlling keine Frage der Teamgröße, sondern der Struktur. ### Achtung persönliche Haftung: Pflicht für eine Liquiditätsplanung durch das StaRUG auch in KMU. Seit dem 1. Januar 2021 ist das Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) in Kraft. Dieses Gesetz stellt einen wichtigen rechtlichen Rahmen dar, der Unternehmen dazu verpflichtet, frühzeitig Maßnahmen zur Vermeidung einer Insolvenz zu ergreifen. Trotz seiner Bedeutung und den damit verbundenen neuen Pflichten für Unternehmen, insbesondere in Bezug auf die Liquiditätsplanung, hat das StaRUG gerade in vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch keine ausreichende Beachtung gefunden. Dies ist bedenklich, da eine fehlende Liquiditätsplanung sowohl rechtliche als auch kaufmännische Risiken birgt. ### Controlling im Mittelstand: Aufgaben, Ziele und typische Missverständnisse Controlling ist die zielgerichtete Unterstützung der Unternehmensführung durch Planung, Steuerung und Kontrolle. Das Ziel des Controllings ist es, Managemententscheidungen fundiert, transparent und nachvollziehbar zu machen. Kurz gesagt: Controlling sorgt dafür, dass Unternehmer wissen, wo das Unternehmen steht, wo es hingeht und welche Entscheidungen sinnvoll sind. ### Cashflow, Liquidität und Gewinn – die Unterschiede verständlich erklärt Gewinn, Cashflow und Liquidität sind häufig genutzte Begriffe. Irgendwie miteinander verwandt, drücken sie aber ganz unterschiedliche Sachverhalte aus. Die Zusammenhänge und Unterschiede beschreibt dieser Blog-Artikel: ### Plan-Ist-Vergleiche richtig nutzen: So entstehen bessere Entscheidungen Richtig eingesetzte Plan-Ist-Vergleiche liefern weit mehr als reine Abweichungsberichte: Sie machen Ursachen transparent, verbinden Ergebnis, Liquidität und operative Treiber und schaffen so die Grundlage für bessere Entscheidungen und treffsicherere Prognosen. ### Warum Excel in der Unternehmensplanung an seine Grenzen stößt Excel ist aus dem Unternehmensalltag nicht wegzudenken. Kaum ein Tool ist so verbreitet, so flexibel und so schnell einsetzbar.In der Unternehmensplanung jedoch stößt Excel zunehmend an Grenzen. ### Wie belastbar sind Prognosen wirklich? Und wie Unternehmen mit Unsicherheit umgehen sollten. Prognosen sind kein Versprechen, sondern Wahrscheinlichkeitsaussagen. Gute Forecasts zeichnen sich nicht durch maximale Genauigkeit aus, sondern durch Transparenz, Konsistenz und die Fähigkeit, Unsicherheit systematisch abzubilden – etwa über Best- und Worst-Case-Szenarien. ### Szenarioplanung im Mittelstand: So meistern Sie Unsicherheiten bei Umsatz, Kosten und Liquidität Die Szenarioplanung hilft Unternehmen, Unsicherheiten aktiv zu steuern, indem Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung in einem System zusammengeführt werden. Unterschiedliche Szenarien schaffen Orientierung, Entscheidungen werden mit belastbaren Zahlen untermauert und Frühwarnsysteme sowie rollierende Forecasts sorgen für mehr Handlungssicherheit – auch ohne große Controlling-Abteilung. ### Was versteht man unter einer integrierten Unternehmensplanung? Die integrierte Unternehmensplanung verknüpft GuV, Bilanz und Liquidität. Dabei basieren alle Planungen auf denselben Annahmen, alle Änderungen wirken sich automatisch auf alle Teilpläne aus. Das Ziel ist eine konsistente, realistische Steuerung des Unternehmens. Sie ist die Grundlage für fundierte Entscheidungen im Management ### Liquidität und Liquiditätsplanung in KMU Die Liquiditätsplanung ist die systematische Planung und Überwachung aller zukünftigen Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum.Das Ziel der Liquiditätsplanung ist es sicherzustellen, dass alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden können und dass zu jedem Zeitpunkt ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen Kurz gesagt: Die Liquiditätsplanung beantwortet die Frage, ob ein Unternehmen zahlungsfähig bleibt – heute, morgen und in den kommenden Monaten. ### Warum Unternehmen zahlungsunfähig werden, obwohl sie profitabel sind. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Unternehmen: * steigende Umsätze erzielen * positive Ergebnisse ausweisen * dennoch in ernsthafte Liquiditätsprobleme geraten steigende Umsätze erzielen positive Ergebnisse ausweisen dennoch in ernsthafte Liquiditätsprobleme geraten Für Außenstehende wirkt das widersprüchlich. Für erfahrene Controller ist es ein klassisches Muster. Denn: Profitabilität schützt nicht vor Zahlungsunfähigkeit. ### Liquiditätsmanagement im Fokus: Schlüsselstrategien für KMU In der Welt der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) spielt die Liquidität eine entscheidende Rolle für den Fortbestand und Erfolg. Liquidität – definiert als die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen – ist das Lebenselixier, das den stetigen Fluss der Geschäftsaktivitäten ermöglicht. Eng verbunden mit dem Begriff der Liquidität ist die Liquiditätsplanung, ein strategischer Prozess, der sicherstellt, dass ein Unternehmen jederzeit über ausreichende Mittel verfügt, um seine laufenden Kosten zu decken, ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Kreditaufnahmen. ### Typische Fehler bei der Liquiditätsplanung von KMU Typische Fehler in der Liquiditätsplanung entstehen, wenn zu spät, zu grob oder isoliert geplant wird und Entscheidungen nur aus der GuV-Perspektive getroffen werden. Ohne integrierten, laufend aktualisierten Plan bleiben Risiken oft lange unbemerkt – bis es kritisch wird. ### Bedeutung und Quellen der Liquiditätsprognose Die Sicherstellung der Liquidität ist eine der zentralen Aufgaben der Geschäftsführung und des Controlling eines Unternehmens. Ist das Unternehmen nicht mehr in der Lage, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, so muss der Unternehmer Insolvenz beantragen (§17 der Insolvenzordnung). Eine Zahlungsunfähigkeit ist nach dem Bundesgerichtshof bereits dann gegeben, wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist, innerhalb von drei Wochen mindestens 90% seiner fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen (BGH, 19.12.2017 – II ZR 88/1). Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Veränderungen, wie wir sie momentan erleben, ist eine solide Liquiditätsplanung von entscheidender Bedeutung. Denn nur wer seine Einnahmen und Ausgaben im Blick behält, kann frühzeitig auf finanzielle Engpässe reagieren und so die finanzielle Stabilität seines Unternehmens sichern. Wie Companyon aus Ihren Plandaten eine automatische Liquiditätsprognose erstellt, erfahren Sie in diesem Artikel. ### Liquiditätsengpass erkennen: Die wichtigsten Frühwarnsignale Liquiditätsengpässe kündigen sich meist frühzeitig an, ein Gewinn schützt nicht immer  vor Zahlungsproblemen. Frühwarnsysteme im Controlling ermöglichen rechtzeitiges Gegensteuern. ### Was ist das Working Capital und welchen Einfluss hat es auf die Liquidität? Das "Working Capital" beschreibt die im operativen Geschäft gebundene Liquidität. Es ergibt sich aus dem "Umlaufvermögen minus kurzfristigen Verbindlichkeiten"mehr lesen... ### Die BWA zur Unternehmenssteuerung nutzen Die BWA zur Unternehmenssteuerung nutzen – diese Chef-Aufgabe ist für viele Unternehmen einerseits Tagesgeschäft, andererseits aber auch Herausforderung. Denn viele Unternehmen nutzen die Möglichkeiten nicht ausreichend oder vollständig, die dieses Instrument ihnen bietet.Steuern heißt ein Ziel erreichen wollen. Das beinhaltet für Unternehmen drei Aufgaben: ### Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 1): Umsatz und Rohertrag steuern Das „Vorläufige Ergebnis“ der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) ist bei den meisten Unternehmen mehr oder weniger weit vom „echten betriebswirtschaftlichen Ergebnis“ entfernt. Darum haben die Entwickler der BWA die letzte Zeile eben nicht „Jahresüberschuss“ genannt, sondern diesen etwas „schwammigen“ Ausdruck „Vorläufiges Ergebnis“ gewählt. Unternehmen, die die BWA zur Unternehmenssteuerung nutzen, sollten daher aus der Standard-BWA ihre unternehmensindividuelle BWA machen, damit das „Vorläufige Ergebnis“ möglichst naham betriebswirtschaftlichen Ergebnis / Gewinn oder dem Jahresüberschuss nach HGB (Handelsgesetzbuch) liegt. Welche Stellschrauben dafür wichtig sind, erläutern dieser und der Folgebeitrag. Dabei gilt: Die Struktur der BWA ist veränderbar – Sie können diese an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen. Es gilt der Satz: Alles ist möglich! ### Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 2): Kostentreiber erkennen, Kosten steuern Nach Umsatz, Wareneinsatz und Rohertrag (zum Artikel) folgt in der BWA der „Kostenblock“. Die Kosten sind das zweite große Steuerungsthema. Aber was sind „die Kosten“? Die BWA bietet dafür eine Gliederung in bestimmte Kostengruppen an. Diese Gliederung ist eine gute Basis. Allerdings gilt auch hier: Wichtig ist die Prüfung, ob die normale Kostengliederung der BWA wirklich die individuelle Kostenstruktur des Unternehmens widerspiegelt? Wenn dies nicht so ist, so kann und sollte die Kostengliederung auf das Unternehmen angepasst, also individualisiert werden. Auch für die Kostenseite gilt: Die Struktur der BWA ist veränderbar – Sie können diese an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen. Es gilt der Satz: Alles ist möglich!... mehr lesen ### Die unternehmensindividuelle BWA (Teil 3): Mit der BWA die unternehmerischen Ziele verfolgen Alle Unternehmen haben Ziele. Diese sind mal mehr oder auch mal weniger deutlich ausformuliert. Sie können unterschiedliche Zeithorizonte betreffen – von „diesen Monat“ bis zu „in mehreren Jahren“. Ziele können aus Zahlen bestehen „Gewinn im kommenden Jahr“ oder eine qualitative Aussage enthalten „Betriebsklima verbessern“. Ziele können also sehr unterschiedlich sein. Eines aber haben alle Ziele gemeinsam: Unternehmen wollen ihre Ziele erreichen. Und das geschieht nicht von selbst. Sondern Unternehmen müssen die Zielerreichung steuern. Ein Instrument, um die Zielerreichung konsequent zu steuern, ist die betriebswirtschaftliche Auswertung - die „aussagefähige oder qualifizierte BWA“.... mehr lesen ### Controlling und Bankenkommunikation: Wie belastbares Controlling Finanzierungsspielräume eröffnet Banken finanzieren nicht die Vergangenheit, sondern die erwartete Zukunft eines Unternehmens. Ein professionelles Controlling-System liefert dafür die entscheidende Grundlage: transparente Zahlen, belastbare Forecasts und nachvollziehbare Szenarien. Unternehmen, die ihre Finanzsteuerung im Griff haben, verbessern nicht nur ihre Gesprächsposition gegenüber Banken, sondern auch ihr internes Bankenrating – und damit ihre Kreditfähigkeit und Konditionen. ### Kreditgespräche erfolgreiche führen: Bestandsaufnahme Die Bestandsaufnahme Ihrer Bankbeziehung: Voraussetzung für VerhandlungserfolgeUnternehmen kennen es aus Verhandlungen mit Lieferanten wie mit Kunden: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Das gilt auch für die Verhandlungen mit den Lieferanten für Liquidität – also den Kreditgebern! Und es gilt in der ganzen Breite: für Kreditinstitute ebenso wie für Leasinggeber, Factoring-Gesellschaften, Eigenkapitalgeber oder Finanzierungsportale im Internet. Und zu dieser Vorbereitung gehört im ersten Schritt: Das Unternehmen hat einen klaren Überblick über die bestehenden Verträge zu allen Finanzierungen. ### Ihre Verhandlungsmachtposition in Kreditgesprächen Dieser Begriff mag mit Bezug auf Kreditgeber wie Banken, Sparkassen, Leasing- und Factoring-Gesellschaften oder Internetportale erst einmal ungewöhnlich sein. Doch letztlich sind die Beziehungen zu diesen Geschäftspartnern genauso einzuordnen wie zu allen anderen Lieferanten: Es sind Ihre Liquiditäts-Lieferanten. Und natürlich versuchen Unternehmen, ihre Verhandlungsposition gegenüber ihren Lieferanten im Vorfeld möglichst realistisch einzuschätzen. Denn nicht zuletzt davon hängt der Verhandlungserfolg ab. Warum sollte das gegenüber Kreditgebern anders sein? Worum es dabei geht, schildert dieser Beitrag. ### Wenn Sie Companyon lieber live erleben möchten, buchen Sie sich doch einfach Ihre persönliche Companyon-Tour. Gerne präsentieren wir Ihnen die vielfältigen Funktionen von Companyon auch individuell. Reservieren Sie sich einfach einen unverbindlichen Online-Präsentationstermin. Unser Team freut sich auf den Austausch mit Ihnen. ### Jetzt für den Companyon Controlling Blog anmelden ### und immer aktuell informiert bleiben. * Companyon Controlling Blog Subscription* * Bitte informieren Sie mich auch per Newsletter über Neuigkeiten, z.B. neue Produkt-Features oder besondere Angebote. Bitte informieren Sie mich auch per Newsletter über Neuigkeiten, z.B. neue Produkt-Features oder besondere Angebote. ------------------------------------------------------------ FREQUENTLY ASKED QUESTIONS: Q: Was ist ein (Finanz-) Controlling-System – und warum ist es für KMU strategisch unverzichtbar? A: Ein Finanz-Controlling-System ist kein Reporting-Werkzeug, sondern ein integriertes Steuerungssystem. Es verbindet Buchhaltungsdaten mit Planung, Forecast, Kennzahlen und Szenarien, um Unternehmen aktiv zu steuern. Gerade für KMU ist es entscheidend, um trotz begrenzter Ressourcen Transparenz, Prognosefähigkeit und Entscheidungssicherheit zu gewinnen. Controlling bedeutet Steuern – nicht Kontrollieren! Controlling ist keine Kontrollinstanz im Sinne nachträglicher Überprüfung, sondern eine unterstützende Führungsfunktion. Ziel ist es, Managemententscheidungen durch strukturierte Planung, konsistente Information und systematische Koordination abzusichern. Der Artikel beschreibt die Grundzüge eines Controlling-Systems und wofür es eingesetzt wird. Q: Ist mein Unternehmen für Controlling nicht zu klein? A: „Mein Problem ist es gerade eher, die vielen Aufgaben im Tagesgeschäft zu erledigen. Warum sollte ich mich zusätzlich  mit Controlling beschäftigen? Ich sehe doch an meinem Kalender und meinen Kontoauszügen, wie es läuft“.Finden Sie sich in dieser Beschreibung wieder? Q: Was versteht man unter einer integrierten Unternehmensplanung? A: Die integrierte Unternehmensplanung verknüpft GuV, Bilanz und Liquidität. Dabei basieren alle Planungen auf denselben Annahmen, alle Änderungen wirken sich automatisch auf alle Teilpläne aus. Das Ziel ist eine konsistente, realistische Steuerung des Unternehmens. Sie ist die Grundlage für fundierte Entscheidungen im Management Q: Was ist das Working Capital und welchen Einfluss hat es auf die Liquidität? A: Das "Working Capital" beschreibt die im operativen Geschäft gebundene Liquidität. Es ergibt sich aus dem "Umlaufvermögen minus kurzfristigen Verbindlichkeiten"mehr lesen... ------------------------------------------------------------ ABOUT THIS CONTENT ------------------------------------------------------------ Source: https://www.companyon.de/controlling-wissen This content is provided for informational purposes. Please visit the original source for the most up-to-date information.